Andrea Roth – Abseits vom FC Basel (Teil 1/4)

12. November 2014 | Von | Kategorie: Fanzone, Medien, Nachgefragt, News, Top News

Alle Fans des FC Basel kennen Andrea Roth, die Mediensprecherin und Öffentlichkeitsbeauftragte des FC Basel, von den Spielen und Medienkonferenzen des FC Basel. Doch wer ist Andrea Roth überhaupt?
Wir durften Andrea zu einem Interview treffen und ihr private aber auch berufliche Fragen stellen. Dabei konnten wir sehr viel über die Frau erfahren, welche den FC Basel in der Öffentlichkeit vertritt.

Lesen Sie selbst, wer Andrea Roth ist, was ihre Leidenschaften sind und wie sich das Privatleben seit der neuen Aufgabe als Mediensprecherin und Öffentlichkeitsbeauftragte verändert hat.

SAMSUNG CSCAndrea, vielen Dank, dass Du dir, trotz des randvollen Terminkalenders, Zeit für dieses Interview genommen hast.
Seit gut einem Jahr bist Du nun Pressesprecherin des FC Basel, bist an allen Spielen präsent. Doch wer ist Andrea Roth?
Wenn ich mich selbst beschreiben müsste, würde ich sagen, dass ich eine typische junge Baslerin bin. Ich bin seit Jahren eine passionierte Fasnächtlerin und begleite den FC Basel, seit ich mich erinnern kann.

Du erwähntest bereits, dass der FC Basel dich seit deiner Kindheit begleitet. Warst du früher auch bereits im Stadion und hast die Spiele verfolgt?
Ich kann mich nicht erinnern, wie alt ich war als ich mein erstes FCB-Spiel damals im Joggeli besuchte, ich muss jedoch noch klein gewesen sein. Mein Vater ist ebenfalls seit klein auf ein grosser Fan des FC Basel und besuchte jeweils mit seinem Bruder und dem Vater die Spiele. So kam es, dass er meine Schwester und mich mit zu den Spielen nahm. Er erzählt uns noch heute, dass er uns jeweils mit auf die Tribüne nahm, da wir noch so klein waren. Daran kann ich mich jedoch nicht mehr erinnern.

Inwiefern hat sich dein Privatleben verändert, seit Du beim FC Basel arbeitest?
Ein grosser Unterschied zu meinem Job früher bei Basel United ist die Präsenzzeit, welche ich beim FC Basel habe. Es liegt auf der Hand, dass ich weniger Zeit für mein Privatleben habe als zuvor. Früher war ich jeweils an allen Heimspielen, heute bin ich auch an allen Auswärtspartien dabei.
Wenn am Abend beispielsweise noch Medienanfragen kommen, kann ich natürlich nicht einfach nach Hause gehen, sondern erledige dies zuerst. Dessen war ich mir jedoch durchaus bewusst, als ich diese Stelle antrat. Und nur weil das Privatleben reduziert ist, heisst dies noch lange nicht, dass ich kein soziales Leben mehr habe. Ich kann noch immer ein Privatleben pflegen und meine Freunde und Familie regelmässig treffen.

Ist es überhaupt möglich Freundschaften zu pflegen?
Ja, dies ist sicher möglich.
Einer der grössten Spagate zwischen Beruf und Privatleben ist aber sicher, die Beziehungen auch weiterhin zu pflegen und trotzdem die Arbeit nicht zu vernachlässigen.
Meine Freunde verstehen auch, dass ich nicht mehr so oft etwas unternehmen kann wie früher, da sie die Gründe kennen.
Ich bin in der glücklichen Situation, dass sowohl meine Familie wie auch meine Freunde grosses Verständnis dafür aufbringen.

Gibt es einen „Herr Roth“ an deiner Seite?
Ja, es gibt einen „Herr Roth“, aber über Privates spreche ich in der Öffentlichkeit nicht so gerne (lacht).

Erfahren Sie im nächsten Teil, welcher am Donnerstag, 13. November 2014, auf rotblau.info erscheint, wie Andrea Roth zum FC Basel kam.

Das Interview führten Claudia Cadalbert, Andreas Aeschlimann und Urs Dünner. Die Fotos wurden von Urs Dünner gemacht.

 

 

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